Katzenkasse leer – Regal mit tollen neuen Decken voll

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MIMMIs Katzenkasse ist leer – aber das Regal mit den tollen Decken von Fussenegger ist aufgefüllt. Vielleicht sucht Ihr noch ein Weihnachtsgeschenk für eine Katzenfreundin oder Eure Miezen? Dann schaut mal rein! www.MIMMIs-Katzenshop.de

Der Erlös (Verkaufspreis minus Porto minus Mehrwertsteuer minus Wareneinkauf) wird gebraucht für:

  • Augenoperation und Kastration Marit 320,- EUR
  • Röntgenuntersuchung Nikolaus: 52,- EUR
  • Kastration Klara und Ella: 213,- EUR
  • Laborkosten Nikolaus: ca. 80,- EUR
  • Kastration Louis, Janosch und Mikesch mit Chip: 260,- EUR
  • Futter und Streu für alle, sind derzeit ca. 700,- EUR im Monat

Die Augen-Op von Mette wurde von der lieben C.F. übernommen. Verbandsmaterial und Medikamente für Nikolaus von S.M. und R.B.

Emilia

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Am Samstag, den 4.11. wurde mir ganz in der Nähe ein Katzenkind gemeldet, das kauernd im Regen sitzen würde. Ich hab gesagt, sofort einfangen und herbringen. Das Kätzchen war da schon wochenlang unterwegs und ich hatte immer angeboten, es als Gefährten für den kleinen Flo zu nehmen. Aber wie es oft so ist, man wird erst aktiv, wenn es quasi schon zu spät ist. Das Kätzchen kam, es war klatschnass und eiskalt. Ich habe es getrocknet und gewärmt und es ist auch warm geworden. Es hatte starken Durchfall, kein Wunder bei der Unterkühlung. Leider ist das kleine Katzenmädchen in der Nacht gestorben, unter fürchterlichen Bauchkrämpfen. Das Kätzchen hatte draußen noch gefressen, was nicht gut ist, wenn der Körper unterkühlt ist. Dazu kam, es war nur 500 g schwer (das doppelte wäre normal gewesen), schwach und unterernährt. Verrotzt war es auch und ein Auge trüb. Das sind so Momente, wo man wütend und hilflos dasteht. Das Katzenkind haben wir Emilia genannt. Jens hat es unter dem Rosenbusch begraben.

An der gleichen Stelle waren noch fünf weitere Kätzchen. Sie wurden dann eingefangen und von der Katzenhilfe Würzburg übernommen. Wenigstens sie werden nun ein gutes Leben haben.

Ich werde auch darauf drängen, dass an der Stelle weiter kastriert wird. Es ist wie immer, es wird gefüttert, aber nicht konsequent kastriert. Und wenn das Elend dann da ist, wird es ignoriert. Das hat nichts mit Tierliebe zu tun.

 

MIMMIs Katzenkinder suchen nun ein Zuhause

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Der getigerte Flo ist Mitte September geboren und der jüngste der Bande. Er war sehr krank als er kam, aber er hat sich wieder komplett erholt und ist nun ein munteres Kerlchen.

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Die kleine bunte Malika ist Mitte August geboren und wurde mit der Flasche aufgezogen. Sie wird zwar immer eine kleinwüchsige Katze bleiben, aber sie weiß sehr genau was sie will. Spielen, toben und sich des Lebens efreuen.

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Die grau-weißen Schätzchen sind Mitte Juli geboren und waren durch ganz schlimmen Katzenschnupfen nahezu blind. Aber sie haben ihre Erkrankung gut überstanden und können alle sehen. Die beiden Mädchen werden vor Abgabe noch kastriert und das kranke Auge operiert, dann sollte alles gut sein. Die beiden Katerchen sind fit.

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Der rot-weiße Louis und die langhaarige Ella wurden draußen aufgegriffen. Auch sie hatten schweren Katzenschnupfen. Bei Ella ist das Augenlicht leider verloren, sie ist blind. Aber der kleine freche Louis hat noch ein Auge und kommt wie seine Schwester mit seiner Behinderung bestens zurecht.

Die ganze Katzenkinderbande ist sehr zutraulich und verspielt, alle Kätzchen sind gut sozialisiert und ideale Familienkätzchen. Freigang kennen sie nicht, aber sie hätten gerne einen gesicherten Balkon.

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Alle Katzenkinder werden nach einem persönlichen Kennenlernen gegen Schutzvertrag in ihr neues (rauchfreies) Zuhause gebracht. Sie werden zu zweit oder zu einer anderen jüngeren Katze vermittelt. Die Vermittlung erfolgt im Umkreis von 200 km von 97528 Sulzdorf.

Infos und Kontakt: MIMMIs Katzenhilfe, www.MIMMIs-Katzenhilfe.de, info@mimmis-katzenhilfe.de

Fotos: Nellie Kirchner Fotografie

Wir sagen DANKE!

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In diesem für uns sehr sehr schweren Katzenjahr haben wir viel Hilfe erfahren, wofür wir sehr dankbar sind! Die Hilfe kam in Form von Geldspenden, Futterpaketen, aber auch in Form von netten Mails und Facebook-Beiträgen. Es ist schön zu sehen, dass man nicht alleine ist. Danke Danke Danke!

Denn dieses Jahr 2016 ist eines der schlimmsten Katzenjahre für uns. Fast jeden Monat mussten wir ein Kätzchen begraben. Im Januar unsere Happy (11 Jahre alt an Nierenversagen) und dann die blinde Mimi aus Sachsen-Anhalt (ca. 15 an Leberversagen oder FIP). Im Februar Lischen, erst vier Jahre alt, durch eine Anämie ungeklärter Herkunft. Im März Fundkater Ebert, der schon sehr krank kam und nur eine Woche bei uns war, er starb auch an einer Anämie, versursacht duch Hämotrophe Mykoplasmen, die nicht behandelt wurden. Im Mai dann unser Freddy, 9 Jahre alt, er hatte neurologische Ausfälle schlimmster Art und da er scheu war und es nicht behandelbar war, mussten wir ihn einschläfern. Im Juni Rosine (erst 3 Jahre alt an einem Erguss im Brustorb durch ein Herzproblem verursacht). Im August dann Peterle, 20 Jahre, an Altersschwäche. Und im September Fundkater Alfons. Und es kamen 9 Katzenkinder zu uns, die alle sehr krank waren oder noch sind. Sieben von ihnen mussten mit der Flasche aufgezogen werden. Dazu noch die chronisch kranken Katzen, die dauerhaft bei uns leben und viel Fürsorge brauchen. Ein Kraftakt.

Aber nun scheint das schlimmste überstanden und wir blicken wieder mit Optimismus in die Zukunft. Die Katzenkinder haben alle überlebt und sind munter und fröhlich und bald vermittlungsbereit. Knopfauge Blacky hat sein supertolles Zuhause gefunden.

Bis jetzt hatten wir folgende Ausgaben im Jahr 2016:

  • Tierarzt: 3.401,91 EUR
  • Medizin: 1.300,76 EUR
  • Laborkosten (Blut etc.): 408,39 EUR
  • Futter und Streu: 5.409,55 EUR
  • Zubehör: 318,93 EUR

An Einnahmen waren es:

  • Spenden Lilienbecker, darunter Erlöse MIMMI: 7.153,46 EUR
  • Spenden Sonstige, darunter Charity-Event 1.040,- EUR: 3.917,19 EUR
  • Sachspenden Lilienbecker: 1.345,82 EUR
  • Sachspenden Sonstige: 161,15 EUR

Wer es genau nachlesen möchte, hier ist alles aufgelistet: 2016-mimmis-ausgaben-verein-numbers-transaktionen

Servus, lieber Alfons

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Alfons tauchte vor gut einem Jahr an unserer Futterstelle auf. Ein Kater, sehr dick mit schlechtem Fell. Aber gutmütig und zutraulich. Wir haben überall rumgefragt, wo er hingehört. Niemand schien ihn zu vermissen. Wir konnten ihn leider nicht aufnehmen und er schien den Winter ganz gut zu überstehen. Wir haben ihn weiterhin gefüttert und er war mal hier und mal da im Dorf unterwegs. Wir dachten, er hat dann doch Anschluss gefunden.

Bei Alfons konnte man zusehen, wie er verwilderte. Er wurde misstrauisch und vorsichtig. Er war nun ein normal gewichtiger große Kater mit schönem Fell, der sich aber nicht mehr anfassen liess. Im Spätsommer hat Jens gemerkt, dass er Probleme mit dem Fressen hat, er hatte auch abgenommen. Wir konnten ihn kurz einfangen, ich habe ihn kurz anschauen dürfen, die Zähne schienen auf den ersten Blick in Ordnung. Er begann dann auch zu rotzeln und bekam Medizin. Mittlerweile war die Kranke-Katzenkinder-Welle über uns hereingeschwappt und wir konnten uns nicht um ihn kümmern. Dann war die Tierärztin in Urlaub. Aber als sie wieder da war, haben wir gleich einen Termin gemacht und ihn eingefangen. Ich bin erschrocken, er hatte weiter abgenommen.

Als er in Narkose lag, hat man gesehen, dass er im Maul kleine schmerzhafte Geschwüre hatte, die anscheinend nicht auf die Antibiotikabehandlung, die er ja draußen bekam, angesprochen haben. Wir haben eine Gewebeprobe und auch Blut eingeschickt. Die Gewebeprobe war ohne Befund, das Blutbild war noch gut, der Hämatokrit und die Leukozyten waren aber im unteren Referenzbereich. Also haben wir ihn testen lassen. FIV und auch FeLV positiv. Leider hat ein PCR-Test das Ergebnis bestätigt. Alfons hatte gleich zwei schlimme Krankheiten.

Wir haben dennoch nicht gleich aufgegeben, sondern ihn mit verschiedenen Antibiotika und Schmerzmitteln behandelt. Eine Interferon-Behandlung (fragt nicht, was das kostet), hat zwar Erfolge gezeigt, aber nur kurzfristig. Alfons hat alles brav mitgemacht. Er schien froh zu sein, dass sich nun endlich jemand um ihn kümmert.

Er hat mein Omasofa im Vorraum bezogen und hat sich da sehr wohlgefühlt. Er hätte ein bisschen an die Luft gekonnt, wenn er gewollt hätte, aber er wollte nicht. Wir haben ihn dazu gebracht, dass er frisst. Frisches Brathuhn, Matschefutter, Breichen, alles was nicht brennt und nicht weh tut.

Letzten Donnerstag konnte er dann nicht mehr fressen. Er hat es versucht, aber er hat trotz Schmerzbehandlung einen Salto gemacht, als Futter an seine Wunden kam. Und er hat den Tag nicht mehr auf sondern unter dem Sofa verbracht. Das war für uns ein Zeichen, dass es Zeit ist und wir sein Leiden beenden müssen. Die Tierärztin kam ins Haus und er ist hier bei uns friedlich eingeschlafen. Es war sehr unwahrscheinlich, dass wir ihm hätten helfen können, aber versuchen wollten wir es trotzdem.

Alfons, Du warst ein wunderbarer Kater und wir weinen um Dich. Mir tut es so arg leid, dass wir Dich nicht schon früher geholt haben. Ich hatte Dir versprochen, dass Du den Winter nicht nochmal draussen verbringen musst. Leider hatten wir keine Gelegenheit mehr, dieses Versprechen auch zu halten. Du hast Dich sicherlich bei den Bauernhofkatzen angesteckt, da haben viele Leukose. Wenn sie dann sterben, holen sich die Bauern halt neue Kätzchen irgendwo. Und so hört das Leid nie auf.

Servus, Alfons, es tut mir einfach nur leid…..

 

Alle leben noch

Liebe MIMMIs-Kundinnen,
ich will nur kurz berichten, es leben alle noch. Die kleine Malika wächst und gedeiht und holt ihren Rückstand auf. Sie bekommt mehrmals am Tag und auch in der Nacht ihr Fläschchen.
Der Augentumor des kleinen roten Katers ist abgeheilt und ich habe die leise Hoffnung, dass er auch auf dem zweiten Auge gucken kann. Das eine Auge ist komplett gesund.
Ella, die kleine Wuselkatze ist blind, leider nichts mehr zu machen. Aber ihre Wunden heilen schön und sie ist munter und spielt. Und hat gut zugenommen. Sie wird mal ne (blinde) Schönheit und ist ein kleiner Schatz.

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Ihre Katzenmama haben wir letzte Woche einfangen können. Da sie auch Fieber hatte, wurde sie erst mal nicht kastriert und konnte zu ihren beiden gesunden Katzenkindern ziehen (bei mir sind nur die beiden kranken, die gesunden sind auf einer Pflegestelle der Tierschutzinitiative Haßberge).

Die vier Augenkätzchen Mikesch, Mette, Marit und Janosch sind im Moment schwer krank, sie haben Humpelfieber (so nennen wir das, eigentllich Limping-Kitten-Syndrom). Hohes Fieber und Gelenkschmerzen. Auch sie brauchen Tag und Nacht Betreuung. Aber sie werden wieder gesund, zumindest hoffe ich das. Humpelfieber geht dieses Jahr wohl rum.
Rosa und Klara haben es auch gehabt. Rosa, das Ataxie-Mädchen, hat es gut weggesteckt, aber Klara konnte drei Tage gar nicht laufen und hatte sehr hohes Fieber. Nun gehts aber wieder besser.

Blacky kotzt seit drei Tagen, würgt nun nur noch, sabbert, kann nicht fressen, hat auch Fieber, aber kein Humpelfieber. Wir waren in der Tierklinik in Hofheim/Unterfranken, Blutbild alles bestens, sogar die Nierenwerte sind wieder gut. Die Leukos sind erhöht, Diagnose Infekt. So ganz kann ich nicht glauben, dass das die alleinige Ursache ist. Nächste Woche ist der Doc unseres Vertrauens wieder da und wir werden es noch mal abklären lassen. Aber auch er braucht Betreuung und viele guten Worte.

Ihr seht, hier gehts rund. Sobald hier etwas Land in Sicht ist, mach in meinen DANKE-Beitrag. Denn zu danken gibt es auch!

Immer wenn man glaubt, es geht nicht noch schlimmer, geht es doch schlimmer

Gestern, 27. August, erst die Meldung eines Flaschenkätzchens, alleine, ohne Mutter. Eine 90jährige Frau hat es versucht zu füttern. Da ich ja nachts eh aufstehen muss, um den vier Augenkätzchen Salbe zu geben und sie zu fütern, hab ich gesagt, ok, ich nehme es, auf ein weiteres Mäulchen kommts nicht an. Und er wäre dann auch nicht alleine, sondern könnte zu den anderen. Nun ist das Kätzchen aber sehr klein, unterernährt und voller Flöhe. Also separieren erst mal und päppeln und kämpfen. Es heisst Malika in Erinnerung an eine liebe Katze einer Freundin, die gestern eingeschläfert werden musste.

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Zwei Stunden später, die Frage der benachbarten Tierschutzorganisation. Schlimm aussehendes Augenkätzchen im Nachbarort. Und noch drei weitere, die besser aussehen. Ich überall rumgefragt, alle Pflegestellen voll bei allen Tierschutzvereinen. Als ich dann hörte, an dem Kranken wären schon die Fliegen zu Gange, hab ich gesagt, das bedeutet akute Lebensgefahr, man muss handeln. Her damit. So einfach war es dann doch nicht und wir sind den ganzen Abend damit beschäftigt gewesen, die Bande einzufangen. Das kranke Kätzchen lag unter einem Stein, wir dachten, es sei tot. Es hat sich nicht mehr bewegt. Aber dann hat es doch den Kopf gehoben und wir sind mit allen vieren heim. Sabine versucht die Mutter einzufangen, damit sie kastriert wird.

Daheim sah ich dann das ganze Ausmaß. Schaut selbst. Dazu ein Loch am Kopf, in dem sich Maden tummelten, die ganze Katze übersät mit Fliegeneiern. Total ausgetrocknet und unterernährt. Ich hab in der Tierklinik angerufen und gesagt, Herr Dr. Grappendorf, diesmal gehts nicht mehr, die Maden sind sicher schon in den Augen oder gar im Gehirn. Er meinte dann, die wären nur in der Wunde, nicht tiefer und ich soll sie absammeln mit der Pinzette. Jens und ich haben dann erst mal das Kätzchen stabilisiert. Ich hab dann die halbe Nacht Maden rausgezogen und es versorgt. Ein weiteres Kätzchen mit einem Augentumor. Die anderen beiden sind fit und konnten heute zu einer Dame umziehen. Dazu noch das kleine Flaschenkätzchen. Ich habe diese Nacht gar nicht geschlafen, die Nächte davor mit Unterbrechungen und so wird es die Tage weiter gehen. Und am nächsten Samstag Prüfung vor dem Berufsverband, das kann ich knicken. Aber ich fahr trotzdem hin, die praktische Prüfung werde ich schon bestehen. Die mündliche vielleicht auch, die schriftliche wahrscheinlich nicht.

Ich bin ziemlich kaputt wie man sich vorstellen kann. Und hoffe einfach, dass es das jetzt war, denn noch mehr geht nicht, es ist jetzt schon viel zu viel. Ich kann das Elend nicht mehr ertragen. Und es ist nicht weit weg, sondern in meiner Nachbarschaft. Schlimm, ganz schlimm.

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Bitte drückt die Daumen, dass es alle schaffen. Ich bin zuversichtlich und kämpfe mit aller Kraft und Katzenkrankenschwester-Tricks. Aber Glück brauchen sie trotzdem. Und viele gute Gedanken.

 

 

Im August muss finanziert werden….

Liebe Freunde und Kunden von MIMMIs,

im Moment ist es heftig. Wie Ihr wisst, finanzieren Jens und ich 90 bis 95 % aller Kosten selber. Der Rest kommt von den MIMMIs-Kunden und Freunden wofür wir sehr dankbar sind. Im Moment wächst uns aber alles etwas über den Kopf. Drum hoffen wir, dass Ihr alle noch ein kuscheliges Bettchen oder ein Schaffell für den Herbst braucht. Oder wenn nicht, dann vielleicht eine Spendenquittung? Wir sind ja auch ein gemeinnütziger Verein und können Quittungen ausstellen.

Im August muss finanziert werden:

Euthanasie von Peter, 20 Jahre, im Notdienst (wir haben ihn sterbend unter einem Busch gefunden, war dann doch überraschend)

Medikamente, Aufzuchtmilch, Krankenunterlagen, Augenspüllösung und Pads für die vier Augenkätzchen

Päppelmittel (Reconvales und Bioserin) für Katha, Pippa und Sammy-Senior

Zahnextraktionen Katha

Tierarztkosten und Medikamente Blacky, er hat sich das Schwänzle gebrochen

Augensalbe, Pads, Spüllösung für August

Op-Kosten Jenia (Dreibein Jenia ist beim Sprung auf den Schrank abgestürzt und hat sich am Oberkiefer verletzt, Zahnextraktionen waren notwendig)

Futter, Streu für alle

Im September steht dann an:

Kastration und Op Nabelbruch für Rosa und für Klara, für Rosa eventuell MRT

 

 

Zum heulen

Diese vier armen Kätzchen wurden mir gestern (17. August) gebracht. Von der Stelle, wo auch Irma und die drei vom letzten Jahr her sind. Wie die Jahre davor, wurde gefüttert, aber nicht kastriert. Es wurden welche kastriert, aber nicht alle und nicht konsequent. Und man hat immer Ausreden, dachte, wäre ein Kater, usw. Hilfsangebote gab es übrigens genug. Aber man muss sie dann auch wahrnehmen, die Augen offen halten und handeln und nicht nur reden. Ich hatte mir geschworen, ich nehme keine mehr von da. Aber ich weiß auch, dass im Moment alle Pflegestellen voll sind und es nirgendwo Platz gibt. Und sterben lassen kann man sie auch nicht.

Aber die Mutter hab ich mit „bestellt“ und sie wird gerade kastriert und kommt dann wieder zurück.

Die zwei Katerchen und zwei Mädchen sind ca. 4 bis 5 Wochen alt, unterernährt, voller Zecken. Und alle vier sehen nichts und sind total verrotzt. Sie werden nicht blind bleiben, aber es ist ein hartes Stück Arbeit, ihr Augenlicht zu retten. Alle zwei (!) Stunden Augen salben, auch nachts. Wenn sie größer sind, werden drei von Ihnen vermutlich eine Augen-Op brauchen.

Sie fressen nicht alleine und werden erst noch mal mit der Flasche gefüttert. Gestern haben wir die Zecken rausgemacht, zumindest den ersten Teil. Bei einem Katerchen habe ich 48 Stück gezählt. Das Kerlchen wiegt nur 450 g. An manchen Wunden, die die Zecken verursacht haben, waren bereits Fliegenmaden. Und neue Gelege der Zecken. Nicht schön!

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