Jahresrückblick 2017

Liebe Freunde von MIMMIs,
der Jahresrückblick  Katzenjahr 2017:2 ist fertig.

Mit der Vereinsbuchhaltung bin ich ein bisschen im Rückstand, so dass die Einnahmen- und Ausgabenübersicht fehlen. Aber ich stelle sie dann ein.

Viel Spaß beim Lesen!

Euch allen einen guten Rutsch und für das neue Jahr mehr Tonic als Ringer!

 

Das Flöggsche stellt sich vor

Flöggsche heist auf hochdeutsch Flöckchen und ist pfälzisch. Aber Flöggsche kommt nicht aus der Pfalz, sondern einige Dörfer weiter. Ihr Herrchen ist verstorben, ein netter Nachbar hat sich noch gekümmert, aber das ging auf Dauer nicht. Zumal da die schöne Katzendame kein warmes Plätzchen mehr hatte und draussen leben musste.
Dazu kommt, dass Flöggsche krank ist, leider sehr viel kränker als wir dachten.
Die Erben des alten Mannes haben das Flöggsche zwar zu meiner Tierärztin gebracht, da die Ohren wirklich schlimm aussahen. Aber sie konnte nicht operiert werden, da anschliessend keiner wusste, wohin mit ihr.
Als mir meine Tierärztin das erzählt hat, haben wir sofort gesagt, das geht nicht, wir holen sie. Es wurde dann auch richtig kalt und das Kätzle ist zu uns ins Bad gezogen.

Wir haben gleich noch Blut nehmen lassen, das sah gut aus und sie war auch nicht alt, vielleicht fünf.
Eine Woche später war Flöggsche ein bisschen gepäppelt und konnte operiert werden. Da sie laut Bluttest nicht kastriert war, wurde die Bauchdecke geöffnet. Aber da war nichts. Eine Narbe war aber auch nicht zu sehen. Aber eine veränderte Milz, kein Tumor sichtbar, aber sie sah nicht normal aus. Also haben wir beschlossen, die Milz entfernen. Sie wurde dann histologisch untersucht, ein Glück kein Hinweis auf Tumorzellen.
Die Öhrchen wurden amputiert, so weit es ging. Auch das wurde eingeschickt. Leider Plattenepithelkarzinom und auch noch Fibrosarkom. Also schlechte Aussichten.
Aber dem Flöggsche geht es gut, sie hat die große Op prima weggesteckt und wir versuchen jetzt mal Horvi, vielleicht hilft ihr das ein bisschen.

Das eine Ohr heilte nicht gut und da war ein Knubbel, der immer größer wurde. Aber der Knubbel war heiss und ich hatte die Hoffnung, vielleicht doch ein Abszess. Und so war es auch.
Nun hoffen wir einfach, das Flöckchen hat noch eine gute Zeit bei uns. Sie möchte gar nicht aus dem Bad raus und fürchtet sich auch vor den anderen Katzen. Aber wir können sie dann ja an der Haustüre rauslassen, da kann sie dann in den Feldern rumstromern und hat ihre Ruhe (der Rest ist ja auf dem Grundstück).
So ist der Plan.
Wir möchten sie noch nicht aufgeben, sie ist auch so ein Schatz und geniesst die Zuwendung und die Wärme.

Die Erlöse aus den Weihnachtsverkäufen brauche ich, um die Tierarztkosten für das Flöggsche zu bezahlen. Meine Tierärztin hat echt einen humanen Preis gemacht, die Erben haben auch etwas bezahlt, aber es ist noch ein Batzen übrig und zwar folgendes:

  • Blutprobenentnahme (13,50 EUR)
  • Blutbild, Test FIV/FeLV, Bestimmung, ob kastriert (69,44 EUR)
  • Chip (20 EUR)
  • OP Kastrationsversuch und Milzentfernung (150 EUR)
  • Histologische Untersuchung Milz und Ohrrand (110 EUR)
  • Nachuntersuchung (18,60 EUR)
  • Baytril (14,71 EUR)
  • Horvi-Ampullen (76,92 EUR)

    Also kauft Euch und Euren Fellnasen was Schönes! Wie immer geht vom Verkaufspreis nur der Wareneinkauf, die Mehrwertsteuer und das Porto weg, alles andere geht an die Katzenkasse, also an MIMMIs Verein.

Mut für Ruth

Liebe MIMMIs-Kunden,
heute geht es mal nicht um Kätzchen, sondern um einen lieben Menschen. Ruth, eine Katzenfreundin, hat Leukämie und braucht eine Stammzellspende.
Wie kann man helfen? Indem man bei der www.DKMS.de ein Wattestäbchen anfordert, einen Wangenabstrich macht und das wieder zurück schickt. Das wars. Alle Informationen dazu findet man auf deren Webseite.
Man kann mit quasi keinem Aufwand eventuell ein Leben retten. Das von Ruth oder von jemand anderem. Und das ist doch eine feine Sache, oder?

Rübe und Tim suchen ein liebevolles Zuhause

Rübe (rot-weiß) und Tim (schwarz) wurden am 8. August 2017 in schlimmen Verhältnissen geboren und dort vom Veterinäramt in einem Eimer gefunden. Sie kamen daraufhin zu uns, da waren sie zwei Tage alt. Wir haben sie mit der Flasche großgezogen. Leider haben es die anderen Geschwisterchen nicht geschafft. Aber die beiden Brüder sind echte kleine Kämpfer.
Nun sind sie alt genug, um in ein eigenes Zuhause zu ziehen. Sie werden gemeinsam in Wohnungshaltung mit Balkon oder mit gesichertem Garten abgegeben. Die (rauchfreie) Wohnung sollte nicht zu klein sein, da sie schon ziemlich aktiv sind und viel und gerne toben. Da sie aber als reine Flaschenkinder keine Gefahr kennen, sollen sie nicht in ungesicherten Freigang.
Da sie unkomplizierte Kätzchen sind, sind sie auch für Anfänger und Kinder geeignet.
Sie werden nach einem persönlichen Kennenlernen mit Schutzvertrag abgegeben. Sie haben bei Vermittlung einen Mikrochip und sind geimpft.
Die Vermittlung erfolgt im Umkreis von ca. 200 km.
Kontakt: MIMMIs Katzenhilfe, Ulrike Lilienbecker
www.MIMMIs-Katzenhilfe.de

Die Fünf aus dem Eimer

Seit drei Tagen sind diese kleinen Minimäuse bei uns. Sie sind aus ganz schwierigen Verhältnissen  und wurden vom Veterinäramt aus einem Eimer rausgefischt. Es gibt eine Mama, aber die konnte noch nicht eingefangen werden.
Die fünf werden daher erst einmal mit der Flasche aufgezogen.
Vier sind munter und gedeihen, mit einem stimmt etwas nicht. Es kriegt nicht so gut Luft, ich vermute schon, es hat vielleicht eine Missbildung oder so. Aber ich kämpfe natürlich und der kleine Kerl trinkt auch und hat auch zugenommen. Allerdings weniger als seine Geschwister.
Das Katzenjahr 2017 war bisher recht entspannt und wir hatten auch ein paar Tage Urlaub. Drum fühle ich mich dieser Aufgabe gerade gewachsen. Und ich machs ja auch nicht zum ersten Mal.

Herkunft, kein guter Platz um als Katzenkind groß zu werden

Die Mama, leider über alle Berge im Moment. Aber sobald sie eingefangen wurde, kommt sie zu uns und ihren Babys

Die beiden Brüder

Kleine Schildpatt-Dame

Katerchen, der dickste und kräftigste

Das Mädchen mit der starken Stimme

Satt und zufrieden

schwarzes Katzenmädchen, erst auch schwächlich, hat aufgeholt

 

Sorgenkind, hat auch ganz entzündete Beinchen

 

 

 

 

Der Einbrecher

Vor knapp vier Wochen meinte Jens, ich glaube, wir haben einen Einbrecher. Im Garten hat er eine Katze gesehen, von der er meinte, sie gehöre nicht zu uns. Gut, bei so vielen kann man ja mal den Überblick verlieren. Ich habe mich auf die Lauer gelegt, tatsächlich, ein Einbrecher. Sehr sehr scheu, in keinem guten Zustand. Wir haben dann den Elektrozaun ausgemacht, damit er wieder rauskonnte. Am nächsten Tag haben wir ihn wieder gesehen. Er wollte nicht weg.

Wir haben dann versucht, ihn einzufangen, aber wir kamen nicht mal ganz grob in seine Nähe. Und Falle geht ja bei uns im Garten auch nicht, denn da sitzen dann gleich die anderen drin.
Wir haben draussen Futter hingestellt und auch ein Häuschen, damit er dort fressen konnte. Aber es saß meist die dicke Annie drin.

Wir haben mehrfach den Garten abgesucht. Aber bei 5.000 qm Naturgarten mit hohem Gras und Büschen ein Ding der Unmöglichkeit, eine scheue Katze einzufangen.
Irgendwann kam er dann auch nicht mehr und wir dachten, gut, ist wieder raus, zumal wir den Zaun ja immer wieder ausgemacht hatten. Aber ich hab immer wieder gesucht, denn irgendwas stimmte nicht mit ihm, er bewegte sich wie eine blinde Katze.

Letzten Dienstag dann saß der Einbrecher unter dem Glasdach in einem Körbchen. Ganz schwach. Wir haben den Kescher geholt und zack, hatten wir ihn. Gewehrt hat er sich nicht groß. Wir haben ihn ins Bad gebracht und wollten am nächsten Morgen mit ihm in die Tierklinik zur Untersuchung, denn anfassen ging ja vermutlich nicht.
Ich hab dann nach einem Chip geschaut (ich habe ja ein Lesegerät). Und plötzlich fängt der Einbrecher an zu schnurren. Und ich konnte schauen, was los ist.

Der Einbrecher ist eine Einbrecherin. Schon älter, zahnlos, fast blind und fast taub. Nicht verletzt, kein Tatoo. Nur noch 1,8 kg, komplett abgemagert und ausgetrocknet. Ich hab sie dann erst mal mit Infusionen versorgt, denn fressen konnte sie nicht. Man muss ja auch sehr vorsichtig sein, man darf nur ganz wenig auf einmal füttern und nur spezielles Futter.

Ich hab nachts immer wieder nach ihr gesehen. Geschaut, dass sie warm und trocken ist. Und am nächsten Morgen hat sie das Köpfchen gehoben und dann wusste ich, ok, da ist noch Lebenswillen in dem Kätzchen.

Wir haben dann mit Infusionen weitergemacht und sie bekam Flüssigfutter. Jeden Tag ging es ihr ein bisschen besser.
Heute kann man sagen, ist sie munter. Sie geniesst die Fürsorge und ein sicheres und sauberes Plätzchen zu haben. Klar, sie hat Angst, man merkt ihr ihr Leben auf der Straße an. Aber sie vertraut mir auch und wenn ich sie streichle, schnurrt sie.

Sie ist natürlich als Fundtier gemeldet, aber ich denke, sie hatte noch nie ein Zuhause.

Wenn ein vor allem älteres Tier in so einem schlechten Zustand war, kann immer noch alles passieren. Aber wir sind ganz zuversichtlich, dass es gut ausgeht.

Generell geht in diesem Jahr alles gut aus. Wir aben seit Isis Tod keine Katze mehr begraben müssen. Und vor allem ist es ein bisschen ruhiger. Bis jetzt habe ich Katzenkinder immer an andere Vereine „abgeben“ können. Ich hoffe, das bleibt so. Denn wenn alles voll ist, muss ich natürlich selber welche aufnehmen. Und nach dem Horror-Jahr 2016 wünsche ich mir für dieses Jahr mal Ruhe. Und toitoitoi, hier ist es überall ruhig, auch bei anderen Vereinen. Hoffen wir einfach mal, es bleibt so.

Diese kleine Fledermaus hat nun ein Zuhaus

ist hier in Unterfranken einer älteren Dame zugelaufen. Sie war in keinem guten Zustand, voller Flöhe und krank. Sie hatte eine lebensbedrohliche Gebärmuttervereiterung, die eine größere Operation mit intensivmedizinicher Behandlung nötig gemacht hat. Wir wissen nicht, was das schöne Siammädchen erlebt hat oder wo sie herkommt. Sie war nicht gekennzeichnet und wird nirgends vermisst. Also sucht sie nun ein Zuhause.


Sie ist ca. 2 Jahre alt, nun kastriert, negativ auf FIV und FeLV getestet und hat einen Chip. Sie ist sehr anhänglich, aber auch ängstlich und braucht ein verlässliches und stabiles Zuhause ohne kleine Kinder, in dem sie wieder ins Lot kommen kann. Sie ist sehr ungern alleine im Moment.
Vor anderen Katzen hat sie Angst, aber das wird vermutlich besser, wenn sie stabiler ist. Drum denken wir, Katzengesellschaft würden ihr gut tun, wenn die Mitkatze eine ausgeglichene und soziale Katze ist.

Freigang braucht sie keinen, aber einen gesicherten Balkon, viel Beschäftigung und Liebe.

Sie wird nach einem persönlichen Kennenlernen mit Schutzvertrag in ihr neues (rauchfreies) Zuhause gebracht. Vom Adoptanten wird eine angemessene Beteiligung an den Tierarztkosten von derzeit 670,- EUR erwartet.

Die Tierarztkosten setzen sich zusammen aus den Kosten für die Op, Ultraschall, Bluntersuchung, Test FIV/FeLV, für die Flohbehandlung, Laborkosten Abstrich mit Erregerbestimmung und Antibiogramm sowie Kotuntersuchung (starker Durchfall).

Prinzessin Shali sucht ein Zuhause

Shali ist eine tolle Katze. Und eine mit Geschichte. Meine Freundin Doro, die derzeit in Ägypten lebt, hat sie auf der Straße aufgelesen. Sie war vermutlich ausgesetzt und total verstört. Shali kam dann zu uns und sucht nun ein Für-immer-Zuhause.
Sie sollte erst einmal Einzel-Prinzessin sein. Shali mag andere Katzen, aber sie wird auch leicht zum Mobbing-Opfer und sie lässt dann ihren Frust an anderen aus. Drum sollte sie erst einmal zur Ruhe kommen ohne andere Katzen. Oder wenn eine ausgeglichene weibliche Mitkatze da ist, geht das sicher auch.
Shali hat Temperament und wir vermuten, dass sie ein Bengalen-Mix ist. Sie muss auf jeden Fall beschäftigt werden, denn sie hat einen großen Jagdeifer und Bewegungsdrang. Da sie manchmal etwas heftig reagiert, wenn sie glaubt, man nimmt ihr etwas weg oder will sie zu etwas zwingen, sollten keine Kinder im Haushalt leben.

Freigang kennt sie nicht. Hier kann sie zwar in den Garten, aber sie traut sich nicht. Aber ihr würde sicherrlich ein Garten in verkehrsarmer Gegend gefallen. Ein eingenetzter Balkon würde aber auch reichen.

Shali ist kastriert, komplett geimpft (mit Tollwut-Antikörper-Nachweis) und hat einen Chip. Sie wird mit Schutzvertrag und gegen Schutzgebühr vermittelt.

 

Neues von MIMMIs

Anfang März ist das fünfte Katzenkind in sein neues Zuhause umgezogen. Janosch, liebenswerter Raufbold mit Knickschwanz, Rotznäschen und Hängelid durfte nach Kitzingen in ein supertolles Zuhause ziehen. Malika lebt mir ihrer neuen Katzenfreundin im Frankenwald. Mette heisst nun Lotte und lebt bei Flauschi und ihrer Familie in der fränkischen Schweiz. Marit heisst nun Ida und dufte zu ihrem zweibeinigen Freund Ben ziehen. Ein ganz toller kleiner Junge mit seinen tollen Eltern. Eine andere Katze wohnt auch noch da und die beiden Miezen verstehen sich auch gut. Mikesch ist nun Micky und macht mit seinem neuen Freund Willi ein Freigängerparadies unsicher. So konnten fünf Katzenkinder des Jahrgangs 2016 in ein neues Zuhause ziehen. Dafür bin ich sehr dankbar, sie haben es alle gut getroffen. Und es war auch kein Zustand mehr, die halbstarken Katzen in dem Katzenkindergarten alle zusammen. Es hat sich auch wieder gezeigt, dass die kleinen Rotznasen, sind sie dann erst mal richtig angekommen und haben sich eingewöhnt und können an die frische Luft, dann ganz oder so gut wie ganz gesund werden. Zumindest war das bei allen fünf abzusehen.

Rosa und Klara sind noch hier. Die taube Rosa mit Ataxie fordert uns jeden Tag. Das Gewackel ist nicht so das Problem, eher die Taubheit. Und dass sie nicht alleine bleiben kann, da fängt sie sofort an zu schreien. Wir haben sie auch mal rausgelassen, aber das hat sie überfordert. Wir fragen uns oft, was machen wir nur mit ihr. Aber uns fällt nichts ein. Also lassen wir alles wie es ist und haben sie weiter gern. Aber es ist schon eine Herausforderung.

Der einäugige Louis ist nun Rudi Rastlos und er hat Isidors Platz bekommen. Rudis Auge muss nun doch noch mal operiert werden. Seine blinde Schwester Ella ist auch bei uns geblieben. Auch sie muss noch mal operiert werden, sie scheint einen Narbenbruch zu haben. Ella ist flink wie ein Wisel, aber blind. Und das bedeutet, wir mussten wochenlang hinter ihr her sein. Die Treppe kam sie  alleine rauf, aber nicht  runter. Und wir mussten sehr aufpassen, dass sie nicht den weg durch die Gitterstäbe in den Abgrund wählte. Aber sie hat es gelernt, wie die anderen blinden Katzen auch.

Ella ist schon etwas Besonderes für uns. Ich weiß noch, wie ich dieses kleine Wesen halbtot unter einem Stein hervorgeuogen habe. Ohne Augen, das Gesicht voller Wunden mit Fliegenmaden drin. Und nun ist es so eine hübsche und fröhliche Katze geworden. Ein Wunder.

 
Generell können wir dankbar sein. Neun von zehn Katzenkinder 2016 haben überlebt und freuen sich ihres Lebens. Der kleine Flo ist ja an FIP gestorben, das war ganz arg schlimm. Aber wir sind froh, dass er der einzige war, es hätte auch anders ausgehen können. Gegen FIP ist man machtlos. Dem Himmel sei Dank war das erst der zweite FIP-Fall in all den Jahren.
Die drei älteren Meininger Katzen haben sich auch gut eingelebt und sind wirklich ganz brave und schnuckelige Katzendamen. Trine und Schnecke suchen ja noch ein Zuhause. Die Nummero vier hat ein Glück direkt von ihrer Pflegestelle aus ein Zuhause gefunden. Auch dafür bin ich dankbar.

In den nächsten drei Wochen muss folgendes finanziert werden:

  • Tierarztrechnung fürs Zähne ziehen von Katha, sie hat chronische Maulschleimhautenzündung, sehr schmerzhaft, sehr fies. Und da nichts mehr geholfen hat, stand die Entfernung aller Zähne mit Ausnahme der Reißzähne auf dem Programm. Und eine Ladung Interferon. Aber sie hat es gut gepackt. Ein Glück.
  • Augen-Op Rudi bei Dr. Freisen in Hanau
  • Zähne Paulchen. Er ist ja schon 13 und Nierenprobleme und wir hatten ein bisschen Angst um ihn, aber es hat gut geklappt. Und man merkt ihm an, wie froh er ist, dass er keine Zahnschmerzen hat.
  • Frischfleisch für 700,- EUR (Huhn, Rind und Schwein)
  • Futter und Streu ca. 800 EUR
  • Die einäugige Annie hat auch schlechte Zähne, die gezogen werden mussten (leider oft bei Augenkätzchen der Fall, dass sie auch schlechte Zähne haben). Auch sie hat es prima überstanden.

 

Trine und Schnecke suchen ein Zuhause

Diese beiden goldigen Ladys im besten Alter von fast 12 Jahren haben ihr Zuhause verloren, weil ihr Frauchen ins Pflegeheim muss und sich nicht mehr um sie kümmern kann. Ihr Frauchen, eine Katzenfreundin von mir, hat sich jahrelang um Straßenkatzen gekümmert. Drum ist es mir eine Herzensangelegenheit, für diese beiden Katzen ein schönes Zuhause zu finden. Es gibt auch noch einen Kater, aber der ist gesundheitlich angeschlagen und bleibt erst einmal bei uns.
Beide sind reine Wohnungskatzen und kennen auch nichts anderes. Sie mögen sich, müssen aber nicht unbedingt zusammen bleiben. Die bunte Trine hat Arthrose, ist aber sonst fit. Die getigerte Schnecke ist gesund. Beide Katzen müssten aber vorsichtig abspecken.
Sie sind sehr verschmust und lieb, brauchen aber ein bisschen, bis sie Vertrauen gefasst haben. Vor fremden Menschen haben sie Angst. Sie suchen ein ruhiges Zuhause wie sie es gewohnt waren. Sie kommen mit anderen Katzen wunderbar klar und sind einfach nur Schätze.
Sie sind hier bei mir in 97528 Sulzdorf und können natürlich besucht werden. Sie werden nach einem Kennenlernen in ihr neues Zuhause gebracht und nur mit Schutzvertrag vermittelt. Dieser beinhaltet lebenslange Rückkehrgarantie zu uns. Sie sind also daher auch für ältere Menschen bestens geeignet, die sich nicht mehr so lange binden wollen.
Beide Katzendamen sind natürlich kastriert und auch geimpft. Sie bekommen noch einen Mikrochip.
Kontakt: Ulrike Lilienbecker, MIMMIs Katzenhilfe
Telefon: 09763/9300490